Startseite News & Stories Über zwei Drittel der deutschen Startups erwarten Wachstum im neuen Jahr

Über zwei Drittel der deutschen Startups erwarten Wachstum im neuen Jahr

Fiverr-Umfrage zeigt: Neben Lieferengpässen und eventuellen Steuererhöhungen wird der Wettbewerb um Talente als eine der größten Herausforderungen 2022 betrachtet.

von smwx

Fiverr International Ltd. (NYSE: FVRR), die weltweite Plattform, die Unternehmen aller Größen mit qualifizierten Freiberufler:innen verbindet, veröffentlicht heute die Ergebnisse einer Umfrage unter Startup-Gründer:innen und Unternehmer:innen in Deutschland. Zum Jahreswechsel hat Fiverr die Lage der Startups unter die Lupe genommen und herausgefunden: Die deutschen Gründer:innen blicken trotz Corona-Krise optimistisch in die Zukunft. 68 % der Befragten erwarten Unternehmenswachstum und viele planen sogar die Internationalisierung.

Doch bei allem Optimismus ist knapp ein Drittel (32 %) der Startup-Gründer:innen wegen des immer härter werdenden Wettbewerbs um qualifizierte Talente besorgt. Deshalb setzen sie verstärkt auf Freelancer:innen, die auch in 2022 ein fester Bestandteil der Personalstrategie bleiben. Mehr als 4 von 10 Startups (46 %) wollen in diesem Jahr zwischen 40 und 80 % ihres Personalbudgets für Freelancer:innen ausgeben. Von der Zusammenarbeit erhofft sich knapp ein Viertel der Befragten eine Steigerung der Agilität und Effizienz im Unternehmen.

Über 78 % der Startups planen eine Expansion ins Ausland, davon über ein Drittel (37 %) sogar schon in diesem Jahr. Auch hierbei werden wieder Freelancer:innen zum Einsatz kommen, die dank ihrer Fremdsprachen- und Marktkenntnisse einen wertvollen Beitrag leisten. Bereits heute arbeitet über die Hälfte der Befragten (56 %) mit internationalen Freiberufler:innen zusammen. Sie helfen ihnen dabei, ihre Business-Ideen mit schlanken Strukturen erfolgreich in anderen Märkten zu etablieren.

Freie Expert:innen unterstützen interne Teams

Die Zusammenarbeit mit Freelancer:innen nimmt im Alltag der Gründer:innen bereits aktuell eine wichtige Rolle ein. Über 70 % der Befragten arbeiten mindestens einmal pro Woche – und jede:r Fünfte sogar täglich – mit ihnen zusammen. Die Nachfrage ist in den Branchen IT, Handel sowie Marketing und Vertrieb am größten. Um Freelancer:innen zu finden, nutzt die Mehrheit der Gründer:innen (33 %) Online-Plattformen und digitale Marktplätze.

Für 83 % der Befragten ist die Zusammenarbeit mit Freelancer:innen wichtig, um ihre unternehmerischen Ziele zu erreichen. Im Gegensatz zur Einstellung fester Mitarbeiter:innen, deren Suche im Zuge des Wettbewerbs um Talente immer schwieriger wird, versprechen sich die Gründer:innen von der Arbeit mit freien Expert:innen mehr Flexibilität und frische Ideen dank ihrer externen Brille. Außerdem bringen Freelancer:innen dringend benötigte Fachexpertise mit. So sollen die Freiberufler:innen in 2022 vor allem in diesen Bereichen zum Einsatz kommen:

  • Social Media-Marketing
  • Video-Produktion
  • Produktdesign
  • Illustrationen
  • Digitales Marketing und SEO

Virtuelle Zusammenarbeit ist spätestens seit Corona im Mainstream angekommen. Über 70 % der Befragten stimmen dieser Aussage zu. Remote Arbeit bleibt auch in 2022 für viele Startups an der Tagesordnung. So will fast die Hälfte der Befragten (45 %) Home Office und hybride Arbeitsmodelle in unterschiedlichen Formen weiterführen. Unternehmensstrukturen sind in den letzten zwei Jahren so flexibel geworden, dass die Zusammenarbeit mit freien Expert:innen heute für viele Startups selbstverständlich ist.

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