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Peru: Das Land in Lateinamerika mit der größten wirtschaftlichen Stabilität

von SolopreneurRATGEBER

Die Beratungsfirma JP Morgan Chase erstellt regelmässig einen Index zur Bewertung des Risikoniveaus und der Zinssätze auf Staatsanleihen von Schwellenländern. Diese Analyse, der EMBI (Emerging Market Bond Index), im Volksmund “Länderrisiko” genannt, gilt als Indikator für die weltweiten Aktienmärkte, wenn es um die wirtschaftliche Stabilität eines Landes geht.

Bei den jüngst von Statista erhobenen Daten geht Peru als klarer Sieger der Region Lateinamerika vor: Das Länderrisiko im ?reichsten Land der Welt? liegt bei nur 1,1% in Bezug auf die Zinssätze von US-Staatsansleihen, die als risikofrei gelten.
Damit gilt Peru als das lateinamerikanische Land mit der höchsten finanziellen Sicherheit. An zweiter Stelle steht Chile mit 1,4%, gefolgt von Kolumbien mit 1,7%, Brasilien mit 2,2%, Mexiko mit 3% und Argentinien mit 19,3%. Das höchste Risiko besteht in Venezuela mit 157,5%.

Der Tourismus trägt dabei erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung Perus bei. Im Jahr 2019 machten die Einnahmen aus dem Tourismus mit 5 Milliarden US Dollar 3,9% des Bruttoinlandproduktes aus. Durch den Tourismus werden im ganzen Land 1,4 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, weiterhin strahlt die Branche auch in andere Wirtschaftsbereiche aus.

 

Bildquellen

  • Marca Perú: PromPeru

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