Startseite Szene NRW im Deutschen Startup Monitor in absoluten Zahlen vor Berlin – 19 Prozent der DSM-Startups kommen aus Nordrhein-Westfalen

NRW im Deutschen Startup Monitor in absoluten Zahlen vor Berlin – 19 Prozent der DSM-Startups kommen aus Nordrhein-Westfalen

von SolopreneurRATGEBER

Heute wurde der sechste Deutsche Startup Monitor (DSM) vom Bundesverband Deutsche Startup e.V. und der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin vorgestellt. Aus dem DSM18 lassen sich drei Ergebnisse für die Region Nordrhein-Westfalen ableiten:

  1. Mit 19,0% der Startups (2017: 14,4%) stellt NRW in diesem Jahr im DSM in absoluten Zahlen den höchsten Anteil an Startups im Bundesgebiet und liegt damit noch vor der Startup-Hochburg Berlin (15,8%). Gemessen an der Bevölkerungszahl bleibt Berlin aber eindeutig Startup-Hauptstadt.
  2. Die Daten zeigen einen Trend zur Regionalisierung: Obwohl der Wert für die Metropolregion Rhein-Ruhr im Vergleich zum Vorjahr konstant bleibt (11,2%), steigt die Gesamtanzahl der Startups in NRW. Dies spricht auf eine klare Stärkung der Regionen abseits der Metropolregion.
  3. NRW spielt bei der Ausbildung des Gründer/-innen-Nachwuchses eine große Rolle:Zwei der Top 10-Gründerhochschulen liegen in NRW – die RWTH Aachen (Platz 3) und die Universität zu Köln (Platz 9). Dank der über 300 Netzwerkpartner repräsentiert der DSM18 1.550 Startups, 3.763 Gründerinnen und Gründer sowie 17.647 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist damit die einzig umfassende Studie zum Startup-Ökosystem in Deutschland. Ziel des DSM ist es Startups in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und ihren Anliegen das nötige Gehör zu verschaffen.

Christoph Heyes, Landesgeschäftsführer NRW: „Der DSM zeigt: NRW ist mittlerweile nicht nur ein sehr guter Standort, um ein Startup zu gründen, sondern – dank top ausgebildetem Personal – auch um zu wachsen. Diese Vorteile muss NRW künftig international viel offensiver vermarkten.”

Torsten Jensen, Regionalsprecher NRW: „Wer an Startups denkt, denkt in Deutschland meist noch an Berlin. Noch. Denn NRW ist auf der Überholspur. Hier finden sich potenzielle Kunden direkt vor der Haustür. Wir haben hier eine große Dichte an Konzernen, darunter 19 der 50 umsatzstärksten Deutschlands.“

Fabian Tode, Regionalsprecher Ruhr: „Keine Region in NRW ist so stark vom Strukturwandel betroffen wie das Ruhrgebiet. Dies ist aber auch eine Chance: Und in einer Region mit 22 Hochschulen und 400 Studiengängen ist die Grundlage für Innovation längst gelegt.“

Alexander Rüsing, Regionalsprecher Ostwestfalen-Lippe: „Der Monitor bestätigt, dass das Hinterland, wie Ostwestfalen-Lippe am Anteil der Startups aufholt. Der Support der Founders Foundation und die Zusammenarbeit mit den Mittelständlern unserer Region, ist nachweislich der perfekte Nährboden für erfolgreiche B2B Startups.“

Daniel Bartel, Regionalsprecher Düsseldorf: „Es war aufgrund der Größe nur eine Frage der Zeit, dass NRW die Hauptstadt überholt. Diese Entwicklung wird weitergehen. So zeigt zum Beispiel der Standort Düsseldorf die Vorzüge des Rheinlandes – Frohnatur, Gastfreundschaft und Vorbilder wie Auxmoney oder Trivago.“

Timo Marks, Regionalsprecher Köln: „Köln als Millionenstadt mit einem Umfeld, welches viele Mittelständler und Konzerne beheimatet, entwickelt sich vermehrt zur Startup-City. Die Stadt bietet viele Möglichkeiten für Startups und profitiert von den über 70.000 Studenten, die Interesse an einem spannenden Job haben.“

Cedric Teichmann, Regionalsprecher Bonn: „Das kleine B braucht sich in Sachen Startups nicht zu verstecken. Mit HTGF, Dax-Konzernen und einem Saft-Laden, Exzellenz-Universität und IT-Security Cluster dauert es nicht mehr lange bis zum ersten Einhorn.“

Der Deutsche Startup Monitor 2018 kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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