Startseite Finanzen Erfolgreiche Investorensuche trotz Corona-Krise: Diese drei E-Health-Unternehmen haben kürzlich Finanzierungsrunden abgeschlossen

Erfolgreiche Investorensuche trotz Corona-Krise: Diese drei E-Health-Unternehmen haben kürzlich Finanzierungsrunden abgeschlossen

von SolopreneurRATGEBER

Die Start-up-Szene ist wegen der Corona-Krise in Aufruhr, denn die Pandemie hat viele Investoren zögerlich werden lassen. Während die Situation neu evaluiert wird, landen große Investments in der Warteschleife. Darunter leiden vor allem Start-ups, die in diesem Jahr auf eine Finanzierungsrunde gehofft hatten. Doch eine Branche wirkt diesem Trend entgegen: Die Rede ist vom E-Health-Sektor, der durch den coronabedingten Digitalisierungsschub einen Boom erlebt.

Hier sind drei E-Health-Unternehmen, denen es bereits gelungen ist, während der Corona-Krise eine Finanzierungsrunde abzuschließen:

Sympatient
Der Entwickler und Anbieter für digitale Psychotherapie Sympatient sammelte Ende Mai 1,6 Millionen Euro ein. An der Seed-Finanzierung hatten sich die Schweizer Venture Capital Gesellschaft Investiere, die IFB Innovationsstarter GmbH sowie Business Angels beteiligt.

„Einen ‚richtigen‘ Weg für das Fundraising gerade in diesen Zeiten gibt es nicht“, sagt Christian Angern, Gründer und Managing Director bei Smypatient, und gibt folgenden Tipp: „Die größte Sorge, die wir von Investoren gehört haben, ist die Beständigkeit des Geschäftsmodells über die nächsten Jahre. Auch wenn es eine Frage ist, die man auch außerhalb Krisenzeiten hören sollte, wird sie gerade immer wichtiger. Darauf muss man als Gründer im Fundraising derzeit besonders vorbereitet sein.“

Vara
Nach der Anschubfinanzierung über drei Millionen Euro sammelte das KI-Start-up Vara Anfang Juni weitere 6,5 Millionen Euro ein. Der kanadische Pensionsfonds Omers stieg dabei als neuer Investor ein. Auch Think-Health, Soleria Capital sowie der US-Accelerator Plug and Play und der Berliner KI-Company-Builder Merantix beteiligten sich. Mit seiner künstlichen Intelligenz treibt Vara die automatisierte Analyse von Röntgenbildern voran. Bevor Vara als eigenes Unternehmen ausgegliedert wurde, war es eine Software von Merantix Healthcare. Das Konzept ist nach wie vor eine Verbesserung der Brustkrebsvorsorge mithilfe von künstlicher Intelligenz.

Kaia Health
Mitte Juni sammelte das Start-up Kaia Health in einer Serie-B-Finanzierungsrunde umgerechnet 23 Millionen Euro ein. Optum Ventures, Idinvest und Capital300 leiteten die Runde, die bestehenden Investoren Balderton Capital und Heartcore Capital sowie Symphony Ventures beteiligten sich. Kaia Health hat sich mit einer eigenen App auf die Behandlung von Rückenschmerzen über das Smartphone spezialisiert.

Weitere Tipps für ein erfolgreiches Fundraising erhalten Sie zudem in der neuesten Episode des E-Health-Pioneers-Podcasts von The Medical Network. Darin verraten Eckhardt Weber und Dr. Christian Weiß, Geschäftsführer von heal.capital, wie ein guter Elevator Pitch aussieht, worauf Gründer bei der Präsentation ihres Start-ups achten sollten und welche Themen gerade besonders spannend für Investoren sind.

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